23.12.09
Nach den Aufenthalten in den Bergen war wieder einmal am Meer angesagt.
Mui Ne ist ein kleiner Fischerort im Sueden Vietnams wo sich an einem recht langen Strand Unmengen an Resorts angesiedelt haben. Die Zeit der einfachen gemuetlichen Bungalows am Strand ist leider schon langevorbei. Ich habe trotzdem noch ein recht gemuetliches kleines Guesthouse direkt am Strand gefunden.
Durch den staendigen Wind ist der Strand auch beliebt bei Kite- und Windsurfern und voll davon. Damit einem beim Sonnebaden nicht zu langweilig wird kann man daher denen beim surfen zusehen. Ich wollte es auch selber probieren aber das war mir eindeutig zu teuer.
Nach einem Tag nur faulenzen hab ich mich am zweiten Tag zu den Seheswuerdigkeiten der Gegend aufgemacht, Sandduenen mit weissem und rotem Sand. Dazu hab ich mir ein Motorbike ausgeliehen und wollte zuerst zu den etwas weiter entfernten weissen Sandduenen. Doch dann passierte das von dem ich mich schon bei jeder Fahrt mit einem ausgeliehen Motorbike gefuerchtet hatte, mitten im Nirgendwo fiel der Motor aus und wollte nicht mehr anspringen. Zum Glueck war ein Fischer zur Stelle der mich in das nachste kleine Dorf geschoben hat. Da in Vietnam fast jeder sein Motorrad selber repariert war es recht einfach jemanden zu finden der versucht meines wieder in Gang zu bringen. Nach einer halben Stunde herumgeschrabe und allen moeglichen Tests lief das Bike wieder. Die Zuendkerze war kaputt und die Tankanzeige funktioniert nicht und daher war der Tank leer. Nach der Bezahlung konnte ich meine Fahrt fortsetzen und habe bald die weissen Sandduenen erreicht. Mitten in der Landschaft erheben sich auf einmal groesse Berge von weissem Sand die einem fast den Eindruck von Sarah vermitteln. Ein kleiner blauer See, der wie eine Oase wirkt, verstaerkt diesen Eindruck. Ich bin dann ein bischen auf den Duenen herumgewandert, wo es aufgrund des Windes ueberaschend angenehmen war.
Auf der Rueckfahrt habe ich einen kurzen Stop an einem einsamen Strand eingelegt und mir noch die roten Sandduenen angesehen.
Am dritten Tag war wieder einer Strandtag angesagt.